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Mobilität
Fahrt frei für "Nightliner"

An Wochenenden werden fünf Nachtbusse fahren - Widmann erfreut

Burggrafenamt – In Kürze starten fünf Nightliner im Burggrafenamt. Widmann und Junge Generation (JG) sind vom Erfolg dieses Projektes überzeugt. Der Einsatz der Arbeitsgruppe der JG hat sich gelohnt. Die letzten Hindernisse werden jetzt ausgeräumt. 

Bei einer Aussprache zwischen Landesrat Thomas Widmann und der JG Arbeitsgruppe Nachtverkehr wurden die letzten Schritte für die Nachtbusse eingeleitet. Jetzt wird die letzte der fünf Linien an einen Konzessionär vergeben. Auch sollen die 16 angefahrenen Gemeinden verstärkt eingebunden werden. 

Nur gemeinsam konnte die rasche Projektrealisierung erfolgen. Landesrat Thomas Widmann: „An der Jugend liegt mir viel. Gerne komme ich daher dem Wunsch der Jugendvertreter nach, diese „Nightliner“-Verbindungen ins Leben zu rufen. Sie sollen den jungen Menschen die Möglichkeit bieten, auch nachts sicher unterwegs zu sein.“ 

"Ich freue mich das wir nach einem Jahr Arbeit, der Jugend einen Wunsch erfüllen können.", sagt Ulrich Ladurner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe. Vor einem Jahr organisierte die JG mehrere Diskussionsabende zum Thema Nachtverkehr. Auf Wunsch vieler Jugendlicher und mehrerer Gemeinden wurden Umfragen und Bedarfsanalysen durchgeführt, sowie ein Rohkonzept ausgearbeitet. Dieses wurde nach der Projektzusage von Landesrat Widmann durch das Amt für Mobilität konkretisiert. 

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe, Harald Mitterer, Martin Frei, Urban Unterweger, Roland Staffler, Zeno Christanel und Ulrich Ladurner freuen sich, dass schon bald die Nightliner starten werden. Besonderer Dank geht an die Bezirksgemeinschaft sowie an die politischen Vertreter der 16 Gemeinden. 

Die Fahrpläne sehen die Anbindung der Gemeinden Dorf Tirol, Schenna, Moos, St. Leonhard, St. Martin, Riffian, Kuens, Ulten, St. Pankraz, Tscherms, Marling, Algund, Meran, Burgstall und Gargazon vor. Die Busse fahren von 22.00 Uhr bis 04.00 Uhr. Wichtig ist, dass das Umsteigen auf andere Linien gewährleistet ist. Bei Erfolg sollen auch weitere Gemeinden eingebunden werden. 

„Finanziert wird das Projekt von der Provinz und den 16 Gemeinden.“, weiß Ladurner Ulrich. „Gleich wird mit dem eigens erstellten Bewerbungskonzept gestartet, wobei Jugendorganisationen, Unterhaltungslokale, sowie Kultur- und Sportveranstalter eingebunden werden.“, berichtet Widmann abschließend.
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